Dass die Schweiz eine nicht zeitgemässe Regulierung hat, zeigen verschiedene Kriege auf der Welt. Just vor dem Überfall Russlands auf die Ukraine wurden die Ausfuhrbestimmungen im schweizerischen Kriegsmaterialgesetz verschärft. Was gut gemeint ist, hat sich in Realität als Eigentor erwiesen. Der Industrie-, Forschungs- und Technologiestandort wurde hart getroffen. Unsere Partnerländer kaufen nicht mehr in der Schweiz ein – nicht einmal alte Munition oder Tarnnetze kann die Schweiz mehr exportieren.
Der Fehler der letzten Revision wird nun mit der KMG-Anpassung korrigiert. Gerade in unsicheren Zeiten ist eine leistungsfähige industrielle und technologische Basis für die Schweiz von grösster Wichtigkeit. Sie trägt zur Einsatzbereitschaft der Armee bei, stärkt den Forschungs- und Wirtschaftsstandort und sorgt dafür, dass Know-how und Innovation im Land erhalten bleiben.